Aktuelles aus dem EZETTHERA

Newsletter April 2025

  • Tanztherapie, Tanztherapie-Ausbildung, Jubiläum, Bewegungsanalyse
  • Utopisch denken bedeutet, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.
    Francesca Vidal, Präsidentin der Ernst-Bloch-Gesellschaft und Professorin für 
    Rhetorik 

    Meine Gedanken dazu sind wie immer am Ende des Newsletters, aber dazwischen gibt es auch viele interessante Informationen. 

    Liebe Tanz- und Therapieinteressierten,

    der Frühling kündigt sich an, die Tage werden länger, die Energie steigt. Das ist ein guter Einstieg in interessante Gruppen, Fortbildungen, Ausbildungen und Online-Kurse. 

    Inhalt des Newsletters:

    1. 40 Jahre EZETTHERA - Im Fluss der Zeit
    2. Tanztherapie-Ausbildung
    3. Seminare und Workshops
    4. Kurse
    5. Radiotipp "Rhythmen der psychischen und physischen Bewegung"

    1. 40 Jahre EZETTHERA - Im Fluss der Zeit

    Das EZETTHERA ist Jahr 40 Jahre alt. Dies wollen wir gebührend am 28.-29.06.2025 im Pallottihaus in Freising (bei München) feiern. Keynotespeaker sind meine langjährigen Weggefährtinnen Susan Loman und Marianne Eberhard-Kaechele. Darüber hinaus bieten wir Samstagnachmittag und Sonntagmorgen jeweils drei parallele Workshops an. 

    Wir hoffen, dass viele (ehemalige) StudentInnen nach Freising kommen und freuen uns auf ein gemeinsames Wiedersehen, alte Erinnerungen, neue Impulse, einen regen Austausch und ein schönes Fest. 

    Die Agenda und das Anmeldeformular findet Ihr hier. Wir bitten Euch um Anmeldung bis spätestens 15.05.2025. 

    2. Tanztherapie-Ausbildung in München und Wien

    Neben der nächsten Ausbildungsgruppe in München ab Juli 2025, starten wir auch ab 2026 eine Ausbildung in Wien. Der Aufbau der gesamten Ausbildung kann hier eingesehen werden.

    Wer an einem anderen Institut eine Grundausbildung in Tanztherapie gemacht hat und bei uns weiter studieren möchte, setzt sich bitte für eine Überprüfung der Anerkennung mit uns in Verbindung.

    3. Seminare und Workshops

    Seminare 2025

    Seminare 2026

    4. Kurse 

    Online-Kurse

    • 16.09.-16.12.2025  Kestenberg Movement Profile mit Susanne Bender. Die Seminarmodule können auch einzeln gebucht werden, bitte schaut auf unsere Homepage unter Online Seminare.
    • 24.09.-12.11.2025 in dem Seminar Phasen der tanztherapeutischen Traumabehandlung mit Susanne Bender können (angehende) TanztherapeutInnen erfahren, wie man die vier Phasen der Traumaverarbeitung mit praktischen tanztherapeutischen Übungen begleiten kann. 
    • In der monatlichen Online-Supervisionsgruppe am Dienstag bei Susanne Bender ist ein Platz frei. Die Freitagsgruppe ist leider voll. Man kann sich auf eine Warteliste setzen lassen.

    5. Radiotipp Ö1 "Rhythmen der psychischen und physischen Bewegung"

    Katrin Mackowski hat nach einem Interview zum Kestenberg-Movement-Profile mit mir und einer Kollegin den Beitrag mit dem Titel "Rhythmen der psychischen und physischen Bewegung" kreiert. Die Sendung findet Ihr hier.

    ...Wir scheinen in eine Art Trance verfallen zu sein, in der wir uns einig sind, dass wir in aufgewühlten, unruhigen Zeiten leben. Überall Krisen, Kriege, Katastrophen – das Kollektive und das Private scheint da nicht viel Unterschied zu machen. Überlastung und Erschöpfung sind die Folgen. Bevor wir aber alle schulterzuckend und passiv in der Versenkung verschwinden, gilt es aufzuwachen und der Zukunft eine Chance zu geben. Dafür brauchen wir Utopien. Der Begriff „Utopie“ ist eine Zusammensetzung aus der griechischen Vorsilbe „u“, die „nicht“ bedeutet, und „topos“ - dem Ort. Es ist also ein Nicht-Ort oder ein Nirgend-Land. Dieses Nirgend-Land muss erst mit unseren Ideen und Gedanken gefüllt werden. Es ist etwas, was es noch nicht gibt, was in unserer Vorstellung aber sein könnte. Wir dürfen es uns also gedanklich nicht zu einfach machen, sondern müssen immer wieder wagen, zu träumen und daraus ein Bild für die Zukunft zu entwickeln. Wir dürfen und müssen uns erlauben, dabei realitätsfremd, illusorisch und unmöglich zu denken, also etwas anderes als das Bestehende zu denken, um so nach Utopia zu reisen. Nur dann sind Sachen möglich, die man früher nicht für möglich gehalten hat. 1870 mussten Familien damit leben und leiden, dass 25 von 100 Kindern starben. Heute sind es keine 0,38 Kinder auf 100 Geburten. Eine solche Zahl hätte man damals für wahrlich utopisch gehalten. Utopia ist also ein Ort, der sehr weit weg ist. Er befindet sich in einer Zukunft, wo all das möglich ist, was heute noch illusorisch erscheint. Wenn wir uns also erlauben utopisch zu denken, schauen wir zuversichtlich in die Zukunft. Wer etwas verändern möchte, braucht eine Idee, wie dies umzusetzen ist. Dafür müssen wir uns von den dystopichen Gedanken befreien. Die Dystopie sieht im Gegensatz zur Utopie keine bessere sondern eine düstere Zukunft, in der es keine Hoffnung mehr gibt. Im Moment scheint es fast so, als seien alle auf der Insel der Dystopie gelandet. Wir sollten also die Segel hissen und uns auf die Suche nach der Insel Utopia machen. Wenn wir unseren Optimismus aufgeben, verlieren wir die Kraft zu kämpfen und die Angst übernimmt die Führung. Wer aber Angst hat, dem fehlt die Energie und die Lust zum Aufbruch, um etwas Neues zu denken oder zu schaffen. Wir entscheiden, ob wir eine dunkle oder helle Zukunft vor und haben. Diese Gedanken bestimmen die jedoch unser Handeln von heute. Eine Utopie entspringt dann, wenn wir eine Vorstellung entwickeln, dass es auch ganz anders sein könnte. Ein Perspektivenwechsel zeigt einen neuen Horizont. Wenn die Utopie fehlt, bleibt nur ein großes schwarzes Loch. Wollen wir so in unsere Zukunft segeln? 

    Viele Grüße

    Susanne Bender

    Eingetragen am 28.03.2025

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